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DisplayDISPLAY-WISSEN / DE

WERKZEUG / NACHWEISCHECK

Was belegt das Versprechen?

Wählen Sie eine Angebotsangabe. Erhalten Sie drei Prüfaufträge und konkrete Lieferantenfragen für Ihr Projekt.

01 / Helligkeit

„Auch bei Sonne gut lesbar.“

Schaufenster, Haltestelle oder Außenwegweisung: Der Nutzungsort gehört in die Anforderung, bevor eine Zahl verglichen wird.

01

Unterlagen verlangen

Fordern Sie die Leuchtdichte des genauen Modells mit Messbedingungen, Betriebsmodus und Angaben zur temperaturbedingten Rückregelung an. Dokumentieren Sie Glas, Ausrichtung, Verschattung und vorgesehene Leseposition.

02

Im Projekt prüfen

Testen Sie die geplanten Texte und Bilder an der ungünstigsten vorgesehenen Position und zu den relevanten Tageszeiten. Prüfen Sie Preis, Zielname oder Handlungsaufforderung mit den vorgesehenen Lesern. Protokollieren Sie Wetter, Reflexionen und Einstellungen.

03

Grenzen festhalten

Eine Leuchtdichte in cd/m² beschreibt keine vollständige Lesbarkeit. Ein kurzer Test bei bewölktem Himmel ersetzt keine Prüfung der vereinbarten Einsatzbedingungen.

Diese Fragen gehen ins Angebot

  • Für welches Modell, welchen Modus und welche Messbedingungen gilt der Wert?
  • Welche Helligkeit bleibt unter der erwarteten thermischen Last verfügbar?
  • Wie vereinbaren wir einen Lesbarkeitstest mit unserem Inhalt am Standort?
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Modellbezogene Freigaben beim Anbieter anfordern.

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Grundlagen & Geltungsbereich
02 / 24/7-Betrieb

„Für den Dauerbetrieb geeignet.“

Eine Laufzeitangabe muss zum Einbau und zur Nutzung passen. Die Anzeige allein hält noch keinen gesamten Standort verfügbar.

01

Unterlagen verlangen

Verlangen Sie eine schriftliche Freigabe für das genaue Modell, die Einbaulage, den Temperaturbereich und den vorgesehenen Inhalt. Klären Sie Gewährleistungs- oder Garantiebedingungen und den Umgang mit dauerhaft statischen Bildteilen.

02

Im Projekt prüfen

Vereinbaren Sie im Pilotbetrieb einen zum Einsatz passenden Beobachtungszeitraum. Prüfen Sie geplanten Neustart, Stromunterbrechung und Player-Wiederanlauf. Legen Sie vorab fest, welcher Inhalt nach dem Start erscheinen und wer bei Fehlern handeln soll.

03

Grenzen festhalten

24/7 ist keine Zusage einer bestimmten Lebensdauer oder einer ausfallsicheren Gesamtlösung. Ein bestandener Neustarttest beweist keine langfristige Zuverlässigkeit.

Diese Fragen gehen ins Angebot

  • Deckt die Freigabe unsere Einbaulage und unseren Inhalt ab?
  • Welche Bedingungen und Ausschlüsse gelten für den Dauerbetrieb?
  • Wie prüfen wir Wiederanlauf und wer übernimmt bei einem Ausfall?
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Modellbezogene Freigaben beim Anbieter anfordern.

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Grundlagen & Geltungsbereich

Planungsempfehlung: Prüfen Sie für Ihren Einsatz die modellbezogenen Unterlagen. Beschaffungsunterlagen

03 / IP-Schutz

„Das Gerät ist wetterfest.“

Vom Werbewort zur installierten Baugruppe: Gehäuse, Anschlüsse und Wartungsöffnungen müssen eindeutig identifiziert sein.

01

Unterlagen verlangen

Fragen Sie nach der angegebenen IP-Klassifikation und dem zugehörigen Prüfbericht oder einer nachvollziehbaren Prüfgrundlage für die genaue Konfiguration. Verlangen Sie Angaben zu Dichtungen, Kabeldurchführungen, Einbaulage und vorgeschriebenem Wartungszustand.

02

Im Projekt prüfen

Lassen Sie die eingebaute Konfiguration gegen die Unterlagen prüfen: Sind die richtigen Verschlüsse, Dichtungen und Durchführungen vorhanden? Halten Sie Abweichungen fest und fordern Sie eine Bewertung an. Für standardisierte Schutzprüfungen ist ein geeigneter Fachbetrieb erforderlich; führen Sie keinen improvisierten Schlauchtest durch.

03

Grenzen festhalten

IEC 60529 klassifiziert den Schutz durch Gehäuse. Die IP-Angabe allein belegt weder thermische Eignung noch UV-Beständigkeit oder Schutz vor jeder Form von Kondensation.

Diese Fragen gehen ins Angebot

  • Welche genaue Baugruppe und welcher Zustand wurden geprüft?
  • Welche Anschlüsse und Öffnungen gehören zur belegten Konfiguration?
  • Welche zusätzlichen Nachweise brauchen wir für Wärme, UV und Kondensation?
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04 / CMS & Ausfall

„Die Inhalte laufen auch offline.“

„Offline“ kann lokale Wiedergabe bedeuten. Live-Daten, Zeitpläne und Fernverwaltung können sich dabei anders verhalten.

01

Unterlagen verlangen

Lassen Sie Anbieter und Inhaltsverantwortliche festhalten, welche Inhaltstypen lokal vorliegen, welche Daten eine Verbindung brauchen und wie lange Ersatzinhalte verwendet werden dürfen. Klären Sie Speichergrenzen, Zeitbasis, Updateprozess und Zuständigkeit.

02

Im Projekt prüfen

Trennen Sie im vereinbarten Pilot die Netzwerkverbindung. Beobachten Sie einen Zeitplanwechsel und starten Sie den Player ohne Netz neu. Verbinden Sie ihn wieder und prüfen Sie, ob der aktuelle Inhalt zurückkehrt. Dokumentieren Sie Verhalten bei veralteten Preisen oder Live-Daten.

03

Grenzen festhalten

Ein lokales Video beweist keine Offline-Fähigkeit für sämtliche Inhalte. Geräte-Updates bleiben eine gesonderte Betriebsaufgabe; der BSI-Grundsatz zu Updates ersetzt keinen produktspezifischen CMS-Test.

Diese Fragen gehen ins Angebot

  • Welche unserer Inhaltstypen bleiben ohne Netz nutzbar?
  • Was erscheint nach einem Neustart ohne Verbindung?
  • Wer entscheidet, wann alte Inhalte durch eine sichere Ersatzanzeige ersetzt werden?
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Grundlagen & Geltungsbereich
05 / Touch & Bedienung

„Der Touchscreen funktioniert mit Handschuhen.“

Die reale Aufgabe bestimmt den Test: Handschuh, Glas, Anwendung und Umgebung gehören zusammen.

01

Unterlagen verlangen

Fragen Sie nach unterstützten Eingabemitteln und der getesteten Kombination aus Controller, Sensor, Glas und Software. Dokumentieren Sie die konkreten Handschuhe, Reinigungsmittel und Umgebungsbedingungen Ihres Projekts.

02

Im Projekt prüfen

Lassen Sie vorgesehene Nutzer mit ihren tatsächlichen Handschuhen die vollständige Aufgabe ausführen: Auswahl, Korrektur, Bestätigung und Abbruch. Prüfen Sie Randbereiche, unbeabsichtigte Eingaben und die Erreichbarkeit der Bedienelemente. Bei öffentlichen Geräten auch den Session-Reset testen.

03

Grenzen festhalten

Der Name einer Touch-Technologie ist keine Freigabe für jede Handschuhart. Ein Web-Kriterium zu Zielgrößen bewertet nicht automatisch die körperliche Erreichbarkeit eines installierten Kiosks.

Diese Fragen gehen ins Angebot

  • Welche konkrete Handschuh- und Glaskombination wurde geprüft?
  • Können unsere Nutzer eine komplette Aufgabe ohne Fehleingaben erledigen?
  • Welche Alternative steht bei nicht erkannter Eingabe zur Verfügung?
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Grundlagen & Geltungsbereich

Lieferantenfragen im Projektbrief.

Übernehmen Sie die Fragen in Ihren Projektbrief. Halten Sie fest, welche Antwort noch fehlt und wer sie prüft. Ein Export sendet keine Anfrage.

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